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Die Jungfrau von Quito wacht auf dem Panecillo

Hoch über der Stadt Quito, auf einer Höhe von rund 3.000 Metern, wacht eine Statue aus Aluminium über die hochgelegene ecuadorianische Hauptstadt und ihre Einwohner. Die Jungfrau von Quito wird auch liebevoll die „Jungfrau des Brötchens“ genannt, weil sie vom Panecillo (auf Deutsch „Brötchen“), einem der Hügel, die die Stadt umgeben, auf Quito hinunterblickt. Die Engelsfigur thront erst seit rund 40 Jahren über der virgin of quito quito3 panecilloStadt, aber die Ursprünge der Jungfrau von Quito gehen fast 200 Jahre zurück. Der spanische Kunstler Agustín de la Herrán Matorras wurde 1976 vom Orden der Oblaten damit beauftragt, die 45-Meter hohe Skulptur zu entwerfen. Die Jungfrau-Statue, die am 28. März 1976 auf dem Gipfel des steilen Panecillo Hügels eingeweiht wurde, besteht aus 7.000 Aluminiumstücken. Die Figur wurde in Anlehnung an verschiedene frühere Darstellungen der Jungfrau von Quito entworfen. Den gröβten Einfluss hatte dabei die berühmte „Virgen de Quito“, die 1734 von Bernardo de Legarda geschaffen wurde. Legardas Jungfrau ist von vergleichsmäβig bescheidener Gröβe und kann noch heute auf dem Altar im Kloster St. Franziskus in Quito bewundert werden. Aber Legardas Skulptur war von revoluntionärer Bedeutung im 18. Jahrhundert, da sie die Heilige Madonna in einer fast tänzerischen Bewegung festhält. Traditionellerweise war die Heilige Jungfrau vor dieser Zeit immer sehr steif und unbeweglich dargestellt worden. Aus diesem Grund wird Legardas Madonna auch oft als die „Tanzende Jungfrau“ bezeichnet. Für seine monumentale Statue auf dem Panecillo adoptierte Agustín de la Herrán Matorras mehrere Elemente von Legardas Jungfrau und anderen früheren Darstellungen der Madonna, vor allem die erhobene rechte Hand und das lange, flieβende Gewand. Herrán Matorras übernahm auch das Symbol der Schlange, die sich unter dem Fuβ der Jungfrau windet. Legarda hatte die Schlange auf ähnliche Weise bei einer anderen Skulptur verwendet, die er für eine Kirche in Popayan, Kolumbien, geschaffen hatte. Ein groβer Unterschied besteht allerdings zwischen der gewaltigen „Jungfrau des Brötchens“ und all ihren Vorgängerinnen: die glänzende Aluminium-Madonna auf dem Panecillo ist die einzige Jungfrau mit Flügeln. Wenn man den erhabenen Standort der „Jungfrau des Brötchens“ in Betracht zieht, die hoch auf ihrem Hügel fast den Himmel zu berühren scheint, so kann man verstehen, dass ihr Schöpfer, Agustín de la Herrán Matorras, Flügel vielleicht als passendes oder gar notwendiges Accessoire empfand.

Besuchen Sie die Jungfrau von Quito auf einer unserer Quito Stadttouren. Sie werden nicht nur von der „Jungfrau des Brötchens“ beeindruckt sein, sondern ebenso von der fantastischen Aussicht vom Panecillo über die Stadt Quito, die von der UNESCO 1978 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde.

 

 

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