Ecuador travel
 

 

Ein verlockender gastronomischer Bericht von Elena Roch

Kürzlich wurden verschiedene Reiseveranstalter zu einer kulinarischen Tour durch das Viertel La Mariscal in Quito eingeladen. Diese einmalige Gelegenheit, von Experten über die quiteñische Küche aufgeklärt zu werden und hoffentlich viele passende Angebote für unsere Kunden zu entdecken, konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Organisiert wurde diese tolle kulinarische Tour durch La Mariscal von Quito Turismo.

food 4Nach einer kleinen Einführung zum Plaza Borja Yerovi, bei dem die Fassaden der Häuser von Künstlern kunterbunt bemalt wurden, ging es zur ersten Station, dem Hotel Mercure Alameda. Dort wurden wir sogleich in die Küche geführt, wo wir, mit Schürze und Haarnetz ausgestattet, bald selbst Hand anlegen durften. Aus ausgerolltem Teig wurden Figuren ausgestochen, aus denen die berühmten Pristiños entstanden. Pristiños sind frittierte Teiglocken, die in Ecuador mit miel de panela (Zuckerrohrhonig) speziell zur Weihnachtszeit beliebt sind. Zur Krönung wurden wir noch mit einer typischen Colada Morada verwöhnt.

Nicht mehr ganz so hungrig ging es weiter zum Café-Restaurant Galería Ecuador Gourmet, wo uns eine Präsentation über die Zubereitung von Kaffee erwartete. Außerdem durften wir unter professioneller Aufsicht selbst Aji mahlen, Tortillas de Maíz herstellen (sehr empfehlenswert!) und verschiedenste Köstlichkeiten probieren.

Nur ein paar Schritte entfernt erwartete man uns bereits im El Achiote, einem typisch ecuadorianischen Restaurant in La Mariscal, das auch „Express-Kochkurse“ anbietet, wo man in wenigen Stunden lernt, unter professioneller Anleitung ecuadorianische Gerichte zuzubereiten. Perfekt also, wenn man nur wenige Tage Zeit hat, Quito zu erkunden! Wir erfuhren, wie die perfekte quiteñische Ceviche gemacht wird und durften 3 verschiedene Arten von Ceviche kosten. Danach kamen wir in den Genuss einer weiteren Colada Morada mit Guagas de Pan.

food la mariscalWeiter ging es ins Restaurant Hasta La Vuelta Señor, wo demonstriert wurde, wie das für Ecuador bekannte Getränk Rosero – ähnlich einer Früchtebowle – gemischt wird. Außerdem verkosteten wir noch ein delikates Gläschen Chicha und eine weitere Tasse Colada Morada. Nun hatten wir schon reichlich Vergleichsmaterial für Colada Moradas!

Nächster Stopp war das JW Hotel Marriott, wo man uns zu einer traumhaft dekorierten Theke unter Palmen führte, die mit unzähligen Köstlichkeiten wie Früchten, Keksen, Schokostreusel etc. bestückt war. Hier galt es, Espumilla herzustellen, was sich als gar nicht so einfach herausstellte, zumal dieses aus Eiklar, Zucker und Früchtemus bestehende Dessert per Hand ganze 4 Stunden geschlagen werden muss. Einige von uns erwiesen sich dabei als echte Naturtalente, aber am Ende zogen es doch alle vor, von einer fertigen Espumilla zu naschen.

Am Nachmittag wurden wir in die Welt des Kaffees entführt. Unser 1. Stopp war das Café Isveglio, ein hübsches kleines Lokal, das die besten Baristas des Landes unter Vertrag hat und verschiedenste Kaffee-Spezialitäten auf höchstem Niveau serviert. Bei einer informativen Präsentation über die Philosophie des Cafés durften wir uns den Kaffee unserer Wahl schmecken lassen.

Anschließend kam für manche der wohl schönste Teil des Tages: Ein Besuch der Bierbrauerei Abysmo mit nützlichen Infos zu Zutaten und Herstellungsprozess des Bieres. Verschiedene Biere wurden zusammen mit aromatischem Käse zur Probe angeboten. Als Souvenir durfte jeder ein Fläschen Bier mitnehmen. Neben dem Geschmackserlebnis trug auch die gemütliche Atmosphäre dazu bei, dass sich einige von uns vornahmen, bald wieder auf 1 (oder 2,3,…) Biere vorbeizuschauen.

food 5Im Café Botánico widmeten wir uns dann wieder voll und ganz dem Thema Kaffee. Die gemütliche Atmosphäre des Cafés wird akzentuiert von recycelten Möbelstücken wie z.B. Lampen aus alten Waschmaschinentrommeln. Auch hier wurden verschiedene Kaffee-Zubereitungsarten demonstriert.

Gleich nebenan befindet sich das Café Jervis, ein winziges Lokal mit wenigen Tischen, das man leicht übersehen kann, aber besser nicht sollte, zumal man verschiedene köstliche Desserts, diverse Snacks sowie ungewöhnliche Kaffee-Spezialitäten vorfindet. So wird z.B. Kaffee mit brennendem Rosmarin zubereitet, dessen Rauch ein spezielles Aroma erzeugt. Fazit: nicht jedermanns Geschmack, aber sicherlich eine Kostprobe wert!

Die ganze kulinarische Tour durch das Viertel La Mariscal war ein einmaliges Erlebnis und die perfekte Gelegenheit, um die schmackhafte und vielseitige Küche der ecuadorianischen Hauptstadt Quito kennenzulernen. Wenn Sie nun nach unserem verlockenden Bericht Lust auf eine ecuadorianische Spezialität haben, können Sie Ihre eigene Version der oben mehrfach erwähnten Colada Morada herstellen. Das Rezept von Laylita.com ist allerdings nur auf Englisch verfügbar. Guten Appetit!

 

 

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