Ecuador travel
 
„Neue“ Tierart wird häufig im Bellavista Nebelwald beobachtet

Wie „Die Welt“ und viele andere Medien vor einigen Monaten berichteten, wurde vor kurzer Zeit im Nebewald der Anden eine „neue“ Tierart entdeckt. Aber wie sich herausstellte, war diese Tierart gar nicht so neu. In den meisten Fällen sind Tiere, die man nur in Museen findet, ausgestorben. Die Museen erhalten die noch vorhandenen Examplare, falls es sie gibt, so gut es geht, und berichten ihren Besuchern auf kleinen Informationsschildchen über dieses Tier, das es einstmals gab. Letztes Jahr wurde dieser Ablauf aber komplett auf den Kopf gestellt. Forscher am Smithsonian Museum of Natural History in Washington D.C. untersuchten mehrere Arten von Makibären, oder Olingos, anhand von Fell- und Skelettfragmenten, die sich in den Sammlungen verschiedener Museen befanden.  Dabei fiel ihnen auf, dass eine Art bedeutend kleiner war und auch sonst gewisse Unterschiede aufwies. Sie prüften mit DNA-Tests nach und siehe da, es stellte sich heraus, dass es sich bei diesem kleineren Exemplar tatsächlich nicht um ein Olingo handelte, sondern um eine neue Tierart, die den Namen Olinguito (Bassaricyon neblina) erhielt. Sofort wurde eine Expedition in die Anden organisiert, in den Lebensraum, in dem sich dieses Tier gemäß wissenschaftlichen Aufzeichnungen aufhalten sollte. Tatsächlich fanden die Forscher lebende Exemplare von Olinguitos, die nicht wie Olingos im Regenwald leben, sondern im höher gelegenen Nebelwald von Ecuador und Kolumbien. Die Olinguitos, oder Anden-Makibären, gehören zur Familie der Kleinbären (Procyonidae), zu der auch Waschbären und Nasenbären zählen. Sie sind nachtaktive Baumbewohner und Allesfresser, die sich aber hauptsächlich von Früchten ernähren. Bei genaueren Nachforschungen fanden die Wissenschaftler vom bellavista nebelwaldSmithsonian Museum, dass es in den Vereinigten Staaten vor nicht allzu langer Zeit sogar lebende Olinguitos gab. Ein Olinguito lebte zum Beispiel bis 1976 im National Zoo von Washington. Der Zoo versuchte, dieses Weibchen mit einem Olingo zu paaren, aber das klappte nie, weil es sich eben bei dem Weibchen nicht nur um ein kleineres Exemplar von Olingo handelte, sondern um eine andere Tierart. Der Olinguito ist das erste neue Raubtier, das in den letzten 35 Jahren auf der Erde „entdeckt“ wurde. Sein Aussehen ist als eine Mischung aus Katze und Teddybär beschrieben worden. Er hat runde Augen, kleine Ohren und einen schönen Pelz. Vielleicht war er Biologen wegen seiner nachtaktiven Lebensweise bisher nicht aufgefallen, oder sie nahmen an, dass es sich um einen jungen Olingo handelte. Olinguitos lassen sich aber offenbar im ecuadorianischen Bellavista Nebelwald relativ häufig beobachten. Der Besitzer der Bellavista Lodge zum Beispiel berichtet, dass Olinguitos nahe der Lodge fast jede Nacht zu einer Bananenfütterung erscheinen.  Trotzdem ist das Überleben der Olinguitos gefährdet, weil bereits ein beträchtlicher Anteil des ehemaligen Nebelwaldes zu Kulturland umgewandelt wurde. Hotels und Lodges wie die Bellavista Lodge spielen eine wichtige Rolle bei der Erhaltung des Nebelwaldes und seiner unglaublichen Artenvielfalt. Die Entdeckung des Olinguitos, der 2014 auch prompt auf einer Liste der Top Ten neuen Tierarten erschien, hat nun die Fauna des Nebelwaldes um eine posierliche Tierart bereichert, die garantiert bald zu einem Liebling der Tierfreunde auf der ganzen Welt wird.

Positiv Turismo Touren bietet verschiedene Touren zum Bellavista Nebelwald und zur Lodge, z. B. Bellavista Cloud Forest und Nebelwald Bellavista.

 

 

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